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Ihr Auftrag lautete unter anderem "Durchdringung des Persönlichkeitsbildes": Nach Informationen des SPIEGEL hat Ilona Henrich, Physiotherapeutin der deutschen Biathlon-Frauen, jahrelang als Spitzel für die Stasi gearbeitet. Ihr Arbeitgeber, der Olympiastützpunkt Thüringen, ist laut Henrich darüber informiert.
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Biathlon: Physiotherapeutin im DSV-Team war Stasi-Spitzel

Ich finde es schon erstaunlich, dass ein Stasispitzel seit 20 jahren wieder im Sport und dann so weit oben arbeiten kann. Zwar muß man jeden IM Fall einzel bewerten, doch wenn jemand den Vertrauensmißbrauch, den die Frau begangen hat, missbraucht, um persönliche vorteile (z.b. Reisen ins NSA=NichtSozialistischeAusland)zu erreichen, dann finde ich das auch heute noch verwerflich. Denn auch heute wird Frau Henrich von Sportlern ins Vertrauen gezogen, die aber nicht wissen, dass sie schon mal ihr Wissen an Spitzler verraten hat. Auch dass Frau Henrich, die im Olympia-Stützpunkt Oberhof arbeitet, von öffentlichen Steuermitteln bezahlt wird, finde ich nicht gut. Aber im Osten wird das ja toleriert! Auch die meisten Ostdeutsche Zeitungen ignorieren die Meldung des Spiegels und machen nicht mal eine Nachricht draus. Alte Kollegen hacken sich halt nicht gegenseitig ein Auge aus. Nestbeschmutzer nennt man das im Osten!
Gut, dass man es hier und im Spiegel erfahren kann.